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MENSCH.

"Ich habe früh gelernt Verantwortung zu übernehmen. Für mich und für andere."

Sellrain ist meine Heimat. Hier bin ich aufgewachsen. Hier liegen meine Wurzeln. Das war nicht immer leicht - persönlich, finanziell und geografisch. Ich habe früh gelernt Verantwortung zu übernehmen. Für mich und für andere. Eine Fähigkeit, die mich bis heute begleitet. Als Kind des ländlichen Raums weiß ich aus eigener Erfahrung, mit welchen Herausforderungen Menschen und Gemeinden abseits der Ballungsräume Tag für Tag konfrontiert sind. Von der Mobilität über die Berufsmöglichkeiten bis hin zu Naturgefahren - das Leben in Tirol ist ein besonderes. Es prägt. Es hat auch mich geprägt.

Ich bin ein Mensch der Gesellschaft. Ich bin gerne unter Menschen - um zu reden, zu diskutieren, mich auszutauschen. Lebensgeschichten, Ansätze, Denkweisen, die Herkunft oder politische Überzeugungen - die Vielfalt macht unser Zusammenleben aus. Und sie gibt uns allen die Freiheit, so zu leben, wie wir leben wollen. Das habe ich immer geschätzt und gelebt. Als langjähriger Musiker durfte ich auch eines lernen: ab und zu ist es wichtig, die Differenzen und Konflikte beiseite zu legen und die Zeit gemeinsam zu genießen. Denn auch wenn jeder Mensch andere Interessen verfolgt und andere Motive hat, am Ende des Tages sitzen wir alle im selben Boot.

Faszination Politik. Wer sich für das Zusammenleben von Menschen interessiert, muss sich mit Politik befassen. Das habe ich im Zuge meines Studiums an der Universität Innsbruck getan und als Doktor der Politikwissenschaft abgeschlossen - mit einer Dissertation über die Vormachtstellung der ÖVP in Tirol. Bis heute übt die Frage, wie sich das Zusammenleben von Menschen in der Gemeinde, in Tirol, in Österreich und in Europa so gestalten lässt, dass alle Menschen gut und glücklich leben können, eine besondere Faszination auf mich aus.

Arbeiten für die, denen es nicht so gut geht. Wer in seinem Leben viele Menschen kennenlernt weiß, dass es nicht allen gleich gut geht. Für ein gutes Leben braucht es viel. Manche haben es schwerer als andere und einige haben schlichtweg nicht das nötige Glück, um ihr Leben so gestalten zu können, wie sie es möchten. Das ist unfair und dagegen muss man etwas machen. Das habe ich nach meinem Studium als Mitarbeiter von AKI-Fair gemacht. Ich habe Menschen geholfen, die einen langen und schweren Weg hinter sich hatten und denen oft jede Perspektive fehlte. Das war nicht nur anspruchsvoll, sondern auch lehrreich. Vor allem war es, aber eines: erfüllend und bereichernd. Immer dann nämlich, wenn man aus eigener Kraft das Leben eines Menschen besser machen konnte.

Das alles hat mich zu dem Menschen gemacht der ich heute bin. Zu einem Menschen, dem andere nicht egal sind, der die Welt besser machen möchte.

Das alles hat mich zu dem Politiker gemacht, der ich heute bin.